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Das Bild zeigt zwei Personen an einem Tisch mit diversen Druckerzeugnissen.

Druckerpapier im Büro: Das passende Papier für spezielle Anforderungen

Für die meisten Ausdrucke im Büroalltag reicht Standardpapier aus.

Darüber hinaus gibt es zahlreiche Varianten an Druckerpapier für die verschiedensten Anwendungen. Fotodruck, Visitenkarten oder dokumentenechte Urkunden benötigen beispielsweise spezielles Papier.

Die Inhalte im Überblick

Druckerpapier unterscheidet sich in vielerlei Hinsicht. Selbst bei Standardpapier sollten Nutzer darauf achten, dass es sich für die jeweilige Druckart eignet. Darüber hinaus lässt es sich über Gewicht und Veredelung aufwerten und für bestimmte Anwendungen optimieren.

Welche Eigenschaften sind entscheidend für Druckerpapier?  

Druckerpapier zeichnet sich durch seine Grammatur, seine Opazität und seinen Weißegrad aus. Außerdem kann es mit speziellen Bearbeitungsschritten für bestimmte Anwendungen optimiert werden. 

Grammatur 

Die Grammatur bezeichnet das Papiergewicht. Eine hohe Grammatur erhöht die Wertigkeit des Druckerzeugnisses. Sehr leichtes Papier ist dünn und reißt schneller als vergleichbares Druckerpapier mit höherer Grammatur. Doch nicht jeder Drucker eignet sich für Papier mit hoher Grammatur. Bei über 100 g/m² sollte man einen Blick in die Bedienungsanleitung werfen, um vermehrte Papierstaus zu vermeiden und eine optimale Druckqualität zu gewährleisten. Einige Druckermodelle bieten zum Beispiel für Papier mit höherer Grammatur eine Zusatzzufuhr. Standard-Kopierpapier wiegt etwa 80 g/m², während repräsentative Dokumente und Anschreiben eine Grammatur von 100 g/m² aufweisen. 120 g/m² eignet sich zum Beipsiel für Einladungen oder Menükarten und ab etwa 250 g/m² ist das Papier stabil und wertig genug für Visitenkarten.  

Opazität 

Opazität steht für Lichtundurchlässigkeit. Wer zum Beispiel doppelseitig druckt oder Farbfotos ausdrucken möchte, sollte auf eine möglichst hohe Opazität achten. Bei Standard-Kopierpapier liegt die Opazität etwa bei 85 bis 90 Prozent, alles über 90 Prozent ist ideal für eine beidseitige Bedruckung. Sie hängt vom Gewicht und der Veredelung des Druckerpapiers ab. Für eine möglichst hohe Opazität können die Papierfasern zusätzlich mit anorganischen Füllstoffen wie weißer Porzellanerde angereichert werden. 

Weißegrad 

Wie weiß ein ungefärbtes Druckerpapier ist, geben Papierhersteller mithilfe des CIE-Werts an. CIE steht für „Commission Internationale de l’Eclairage“. Das Spektrum reicht von Recyclingpapier mit 55 CIE bis hin zu Premiumpapier mit etwa 180 CIE.   

Veredelung: Leimung, Glättung, Coating 

Darüber hinaus existieren diverse zusätzliche Bearbeitungsschritte, die es Herstellern ermöglichen, Druckerpapier zu veredeln. Geleimtes Papier verfügt zum Beispiel über eine Stärkeschicht, die es vor Feuchtigkeit schützt und die Oberflächenfestigkeit erhöht. So bleibt die Tinte auf der Papieroberfläche und durchdringt nicht das Papier. Eine Glättung verbessert hingegen die Laufeigenschaften des Papiers im Drucker. Bei Hochleistungsdruckern sollte möglichst MF-Papier (MF: Machine Finished) zum Einsatz kommen, also maschinenfertiges Druckerpapier. Gestrichenes Papier erhält per Coating eine zusätzliche Beschichtung, die die Oberfläche des Papiers geschlossener und steifer macht. Das führt zu einer schnelleren Trocknung der Tinte und optimiert das Druckbild. Inkjet-Papier für Tintenstrahldrucker besitzt zum Beispiel ein solches Coating.

Welches Druckerpapier eignet sich für den Laserdruck?  

Beim Laserdruck wird der Toner mit etwa 180 °C auf der Papieroberfläche fixiert. Deshalb muss sich das Druckerpapier für diese Temperaturen eignen. Da Beschichtungen meist nicht hitzebeständig sind, sollte kein gestrichenes Druckerpapier zum Einsatz kommen, sofern es sich nicht explizit für den Laserdruck eignet. Papier für den Laserdruck gibt es als Standardpapier oder glänzendes Papier für Broschüren. Recycling-Papier passt perfekt für den Laserdruck, weil es keine Beschichtungen oder hitzeempfindlichen Zusätze enthält. Dickes, unbeschichtetes Papier eignet sich für die Laserbedruckung von Visitenkarten.

Welches Druckerpapier eignet sich für den Tintenstrahldruck?

Wer einen Tintenstrahldrucker besitzt, benötigt dafür sogenanntes Inkjet-Papier. Es verfügt über eine spezielle Beschichtung, damit die Tinte die Papierfasern nicht durchweicht, sondern auf der Oberfläche trocknet. Die Grammatur hängt von den jeweiligen Anforderungen und Druckerspezifikationen ab.

Besonders gut eignet sich der Tintenstrahldruck für Fotos. Spezielles Fotopapier mit ausreichender Grammatur verhindert zum Beispiel, dass sich die ausgedruckten Fotos wölben. Damit die Bilder eine möglichst hohe Farbbrillanz aufweisen und UV-beständig sind, sollten Drucker, Tinte und Fotopapier aufeinander abgestimmt sein. Hier lohnt es sich, auf Herstellerempfehlungen zu achten. Wer Fotos mit einem Tintenstrahldrucker von Brother ausdrucken möchte, erzielt mit dem dafür optimierten Fotopapier gestochen scharfe Bilder mit einer Auflösung von bis zu 6.000 dpi, hoher Farbbrillanz und 100-jähriger Lichtechtheit. 

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Auch Urkunden und andere offizielle Dokumente stellen besondere Anforderungen an den Druck. Sie müssen zum Beispiel gestochen scharf, alterungsbeständig und wischfest gedruckt sein. Das stellt eine PTS-Zertifizierung sicher. Die Papiertechnische Stiftung (PTS) prüft bei der Zertifizierung unter anderem das Schriftbild, die Farbintensität, die Lichtechtheit sowie Wasser-, Wärme-, Abdruck- und Abriebbeständigkeit des Druckerzeugnisses. Dazu müssen Drucker, Tinte und Druckerpapier gut aufeinander abgestimmt sein. 

Perfektes Inkjet-Papier für den dokumentenechten Tintenstrahldruck

Was zeichnet umweltfreundliches Druckerpapier aus?

Wer umweltfreundliches Papier verwenden möchte, sollte darauf achten, dass das dafür verwendete Holz aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern stammt. Das FSC-Siegel soll dies gewährleisten. Ist das Umweltschutzpapier mit dem PEFC-Siegel versehen, stammen mindestens 70 Prozent der Rohfasern aus zertifizierten Quellen.

Alternativ bietet sich Recycling-Papier an: Trägt es das ÖKOPAplus-Siegel oder den Blauen Engel, besteht es hundertprozentig aus Altpapier und kommt vollständig ohne Bleichung oder andere schädliche Chemikalien aus. Behörden in Deutschland verwenden zum Beispiel zu mindestens 95 Prozent Druckerpapier mit dem Blauen Engel. Besitzt Druckerpapier ein EMAS-Siegel, legt der Hersteller offen, welche Auswirkungen die Papierproduktion auf die Umwelt hat. Darüber hinaus gibt es noch die Euroblume der EU, die mit einem eingeschränkten Chemikalieneinsatz einhergeht. Außerdem stammt die Hälfte der Rohstoffe aus Zertifizierungssystemen wie FSC und PEFC. 

Spezielle Ansprüche erfordern darauf abgestimmtes Druckerpapier  

Die Wahl des Druckerpapiers hängt somit vom Drucker, von Vorgaben wie der bevorzugten Nutzung von Recycling-Papier und dem Verwendungszweck ab. Standardpapier reicht oft für den Alltag aus, während Druckerpapiere mit höherer Grammatur oder zusätzlicher Veredelung die Wertigkeit und Haltbarkeit des Gedruckten anheben. Für spezielle Druckanwendungen wie Hochleistungsdruck, Fotodruck und PTS-Druck ist es entscheidend, dass Papier, Drucker und Tinte aufeinander abgestimmt sind.  

Inkjet-Papier für den dokumentenechten PTS-Druck

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